12.01.2026
Auf dem Videomeeting der FCI Kommission für Gebrauchshunde am 5.01.2026 wurden folgende Modifizierungen der Prüfungsordnung 2025 beschlossen.
FCI-IFH1
- Die Mindestliegezeit der Fährte wird auf 60 Minuten reduziert.
Apportieren auf ebener Erde
- Anstelle eines Rechtecks wird nur ein Mindestabstand von 8 m und ein
Höchstabstand von 12 m durch eine ca. 4 Meter lange Linie markiert. Die Seitenlinien des in der Prüfungsordnung beschriebenen Ziel Quadrates werden also weggelassen.
Liegt das Bringholz zu kurz, wird es an dem nächstliegenden Punkt der 8 Meter Linie querliegend platziert.
Liegt das Bringholz zu weit, wird es an dem nächstliegenden Punkt der 12 Meter Linie querliegend platziert.
Bringen über die Hürde und Sprünge über die Hürde (FCI-IGP1)
- Für die FCI-IGP1 wird klargestellt, dass der Mindestabstand des HF vor der Hürde auch wie in den Stufen 2+3 vier Meter beträgt. Es bleibt den HF freigestellt einen größeren Abstand zu wählen.
- Das Rechteck hinter der Hürde wird links und rechts um je 50 cm verbreitert.
- Wenn das Bringholz nicht im vorgesehenen Rechteck landet, wird es nicht mehr in der Mitte platziert, sondern an der Linie (dort, wo es am nächsten zum Feld liegt, oder wo es herausgerollt ist). Das Holz wird querliegend platziert.
Wenn das Holz zu kurz und sehr schräge geworfen wird, würde es nach dem Auslegen sichtbar für den Hund neben der Hürde liegen. Der VDH Ausschuss Gebrauchshundsport hat dagegen Einspruch erhoben. Bis zur finalen Klärung wird wie folgt verfahren:
Das Bringholz muss so weit in das Feld gelegt werden, bis es für den Hund nicht
mehr sichtbar ist. Siehe auch nachstehende Skizze.
Bringen über die Kletterwand
- Das Rechteck hinter der Kletterwand wird links und rechts um je 50 cm verbreitert.
- Der Abstand des Zielfeldes hinter der Wand wird auf 4 Meter reduziert. Gemessen von der Mitte des Hindernisses.
- Wenn das Bringholz nicht im vorgesehenen Rechteck landet, wird es nicht mehr in der Mitte platziert, sondern querliegend an der Linie, wo es am nächsten zum Feld liegt, oder wo es herausgerollt ist.
Hier entsteht das gleiche Problem wie bei der Hürde, wenn das Holz zu kurz und sehr schräge zum Liegen kommt. Zusätzlich wäre der Winkel, in dem der Hund die Hürde anlaufen muss, sehr spitz. Auch bei dieser Übung ist bis zur finalen Klärung wie folgt zu verfahren:
Das Bringholz muss so weit in das Feld gelegt werden, bis es für den Hund nicht
mehr sichtbar ist. Siehe auch nachstehende Skizze.

Gelb gekennzeichnet ist der für den Hund sichtbare Bereich.